Archiv für Kategorie ‘Allgemein’

Holz. Haus. Hänsler.

Sonntag, 29. Mai 2011

Willi Hänsler betreibt recht erfolgreich seine Zimmerei und wagt sich nun verstärkt in den Holzhausbau vor. Naja, das macht auch schon länger, aber jetzt möchte er diesen Aspekt ausbauen. Zusammen mit Stefan Schächtele hat er dazu ein bisschen Corporate Design betrieben und stellt das ganze nun unter das witzige aber auch selbstbewusste Motto Holz. Haus. Hänsler.

Ich durfte dazu eine Themenseite fürs Netz machen und habe Stefans Schriftzug mit Willis Zimmereiwebseite optisch verknüpft. Das nun satt rote Navigationstablett bringt den Schriftzug gut zur Geltungund schafft eine neue Seite aber ohne die dahinter stehende Zimmereiseite optisch komplett aufzugeben. Hier zwei Screenshots zum Vergleich:

Ich hoffe, dass nicht nur ich das so sehe.

Inhaltlich wollen wir auf holzhaushaensler.de die komplette Entstehung eines Hauses begleiten. Vom Holzeinschlag bis zum Einzug. Mit allen Aspekten. Bin gespannt, ob wir das so durchziehen können. Ist zumindest mal was anderes, als einfach nur Werbung á la “Wir bauen die schönsten Buden”.

>> Holz. Haus. Hänsler.
>> Zimmerei Hänsler

Plagiatsflut

Mittwoch, 11. Mai 2011

Was soll ich denn dazu noch schreiben? Hat nicht längst jeder seine fünf Cent dazu abgegeben. Gefühlt bestimmt, aber es geht mir in meinem Beitrag um die Sicht eines Promovierten auf diese Rücktrittsflut. Ich habe zwischen 1987 und 1995 an der Universität Bayreuth Chemie studiert und nach dem Diplom an der selben Universität meine Doktorarbeit angefertigt.

Ich bin sehr stolz auf meine Arbeit aus der in der Folge mehrere wissenschaftliche Aufsätze hervorgegangen sind, die bis heute viele hundert Male zitiert wurden und auf die ich auch heute noch oft angesprochen werde. Diese Arbeit bildete die Basis für meine wissenschaftliche Karriere, die mich nach Freiburg gebracht hat. Ich würde diese Arbeit gerne und jederzeit ins Netz stellen, wenn ich die 11 Disketten, auf die sie mit MS Backup gesichert ist, noch lesen könnte. Mir fehlt das entsprechende Restoreprogramm. Wer einen Ausweg weiß: Es würde mich freuen.

Im Nachgang der Guttenbergaffäre war (und bin) ich natürlich einigen Schmähungen ausgesetzt. Die sind in der Regel nicht böse gemeint und deshalb ist das schon in Ordnung. Es bleibt aber doch ein Schmerz. Dieser Schmerz beruht auf dem Schaden, den die derzeitigen Plagiatoren der Wissenschaft zuführen.

Ich habe die Daten für meine Arbeit in mühsamen Experimenten zusammengetragen, die oft genug nicht funktionierten, weil irgendwas schief ging oder weil meine ursprüngliche Hypothese halt falsch war. Blut, Schweiß und Tränen ist übertrieben, aber Schweiß bestimmt und ich sah auch schon Tränen. Diese Daten haben ich genau wie viele andere dann in einem Buch zusammengefasst, der eigentlichen Doktorarbeit. Die Schreiberei war ehrlich gesagt noch schwieriger, denn das liegt einem ja nicht unbedingt so in der Naturwissenschaft.

So entstehen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften landauf, landab die Doktorarbeiten. Abgeschrieben wird dabei wohl eher wenig, denn es ist ja keine Textarbeit. Betrügerein sind eher bei den Experimenten möglich. Daten frisieren oder gar erfinden – das hat es alles schon gegeben und das ist viel schwieriger nachzuweisen, als das Abschreiben. Dennoch bin ich mir sicher, dass der Prozentsatz der Betrüger recht niedrig ist. Das liegt zum einen in der Natur der Sache: Im Labor gibt es schon so was wie eine Sozialkontrolle. Man sitzt ja aufeinander und muss sich helfen. Da fallen extreme Fälschungen meist gut auf. Zum anderen liegt das aber auch an der Motivation für die Promotion.

So, meine Lieben, nun haltet euch mal gut fest: Die Promotion ist der Nachweis, dass man ein Forschungsthema selbstständig bearbeiten kann.

Klar: Naturwissenschaftler forschen auch später in ihrem Berufsleben und deshalb sind zum Beispiel im extrem forschungslastigen Feld Chemie fast alle promoviert. Das ist vernünftig so.

Aber: Der durchschnittliche Mediziner und der durchschnittliche Jurist? Die machen einen Praxis oder Kanzlei auf, arbeiten im Krankenhaus oder bei Gericht. Wieviel muss da geforscht werden? Nix. Null. Nada. Warum sind die dann trotzdem promoviert?

Weil das Volk es will. Man geht halt nicht zum Arzt. Man geht zum Doktor. Und auch in meiner Verwandtschaft hält sich hartnäckig das Gerücht, dass nur ein Doktor ein richtiger Arzt ist. Deshalb wir promoviert. Ehrlich gesagt: Da wäre meine Motivation auch nicht so dolle ausgeprägt. Zu mal ich mich zum Beispiel als Mediziner ja auch noch um meine wirklich wichtige Facharztausbildung kümmern muss. Die entscheidet über meine späteren Fähigkeiten. Die Konsequenz: Na, wenn die Leute den Doktor halt wollen, dann mache ich das halt nebenbei mit minimalen Aufwand. Das wird dann meist auch so ermöglicht und … warum auch nicht.

In der Juristerei ist das wohl ähnlich und da es dabei immer um das geschriebene Wort geht, liegt die Versuchung halt nahe mal Ctrl-C und Ctrl-V zu drücken.

Ich will es nicht entschuldigen, denn ich leide darunter. Aber es gibt schon auch eine Schuld bei uns. Wir sind nun mal eine titelgläubige Gesellschaft und solange sich das nicht ändert, wird das so weitergehen.

Ein Fass ist aufgemacht und der Boden ist nicht absehbar.

Was mich allerdings freut: So einfach das Plagiieren auch geworden ist, so einfach ist es auch geworden, ein solches Fehlverhalten aufzudecken. Das ist das Beruhigende daran.

Jetzt mit Blogroll

Dienstag, 03. Mai 2011

Angeregt durch diesen Artikel bei Don Dahlmann habe ich mich endlich mal mit dem Thema Blogroll auseinandergesetzt bzw. eine selbige aufgesetzt. Dachte ja zunächst, dass da eher wenig zusammenkommt, aber wie man sich doch täuschen kann. Bestimmt habe ich noch einige vergessen. In diesem Falle: bitte nicht schimpfen, sondern einfach mailen.

Die Liste ist ein verwegenes Sammelsurium aus bekannten Bloggergrößen, Cartoons, Tumblr-Spaß und eher persönlichen Seiten. Manche Leute sind auch schlicht Freunde aus dem echten Leben. Vermutlich ist es damit eine echte Blogroll wie bei vielen anderen auch. Wie dem auch sei: Klicken ist empfohlen … siehe linke Leiste.

Weihnachten 2010

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Ich bedanke mich bei meinen Kunden und Lesern, die mir in 2010 ihr Vertrauen geschenkt haben. Es lief sehr ordentlich, hat viel Spaß gemacht und so soll es auch weitergehen.

Ich freue mich auf 2011, auf neue Projekte und eine Fortführung und Weiterentwicklung bestehender Webseiten. Mein Motto fürs Netz lautet nach wie vor: Wichtiger als schicke Filmchen und aller modischer Kram ist das Dabeibleiben. Ich bin dabei und ich bleibe dabei und Sie oder ihr vielleicht auch.

Das wäre dann so mein Wunsch und mein Ziel für die pbis media in 2011.

Mit den besten Grüßen
Oswald Prucker

Ich glaub’, der hat geübt

Freitag, 19. November 2010

[via vowe]

Some new Hendrix

Mittwoch, 17. November 2010

Neue Hendrix-CD-Box mit unveröffentlichtem Material und Alternativ-Versionen erschienen und beim Spiegel gibt’s ein Stück für umme über die grottenhässliche Sony-Musicbox. Man muss sich halt registrieren, aber da kann man gerne auch irgendwas reinschreiben, glaube ich.

Fazit: Geile Wumme.

I kissed a girl – Bluegrass version

Montag, 04. Oktober 2010

Much better.

Neues Outfit: pbis.de

Mittwoch, 31. März 2010

Sodele, fertig ist. Die Hauptseite pbis.de erscheint mit ziemlich viel weißem Platz (neudeutsch: “white space”) in einem recht minimalistischen Äußeren:

Inhaltlich vereinfacht und ohne großen Werbesprech, dafür mit Links zu all meinen Profilseiten in den Sozialen Netzen dieses Webs und mit einer ausführlichen Widmung der Open Source Software. Das muss schon sein, denn ich nutze für die pbis und die privaten Dinge nur Ubuntu und Co. Freue mich schon auf Ubuntu 10.4. Lucid Lynx, die ja im April raus kommt. Die Beta 1 habe ich mir auf CD gesaugt und die läuft in bislang allen von mir getesteten Maschinen ganz einwandfrei.

Gibts Meinungen zum meinen “neuen Kleidern”?

Lego-Star-Wars

Dienstag, 02. März 2010

Manche Leute haben einfach zu viel Zeit.

[via nerdcore]

Ohne Titel und ohne wirklichen Grund

Donnerstag, 04. Februar 2010

Große Musik via Nerdcore