Archiv für Kategorie ‘OpenSource’

The Document Foundation sucht Spender

Mittwoch, 16. Februar 2011

The Document Foundation ist die Organisation hinter der freien Bürosoftware LibreOffice. Bislang ist diese Vereinigung noch keine wirkliche rechtliche Einheit und das soll sich jetzt ändern. Die Damen und Herren wollen eine Stiftung nach deutschem Recht werden. Dazu braucht es Geld: 50.000 Euro und die werden gerade gesammelt. Ich habe auch mein Scherflein beigetragen.

Sieht ganz gut aus. schon 10% am ersten Tag ist ordentlich.

Update 25.02.2011: Die 50 Mille sind voll. Man darf aber weiter spenden.

Internetsperre mit Sinn: Wider das Prokrastinieren

Dienstag, 15. Februar 2011

Es prokrastiniert sich blendend mit diesem Internet. Da kann eine Sperre schon mal hilfreich sein. Für Mac und Linux gibt es da ein schönes kleines Progrämmsche (neudeutsch: Äpp): SelfControl. Man gibt einfach Seiten an und bestimmt eine Zeit für die diese Seiten auf eine Blacklist kommen und gesperrt sind.

Screenshot SelfControl

Das Ergebnis sieht dann so aus:

Screenshot: SelfControl blockt twitter

Schummeln geht nicht: Die Sperre lässt sich nicht ausschalten. Auch nicht durch einen Neustart. Nada, niente, nix gibts. Ganz schön hart, oder? Aber es muss halt wehtun, wenn es wirken soll. So ganz tolle schlimm kann es auch gar nicht werden: Spätestens nach 24 Stunden ist der Spuk vorbei. Länger kann man gar nicht sperren.

>> mehr bei OMG! Ubuntu!

Screenshots mit Shutter

Mittwoch, 09. Februar 2011

Screenshots sind doch irgendwie pillepalle, denkt man. Einfach mit der Druck-Taste oder Strg-Druck oder so den Bildschirm gesamt abfotografieren und dann in der Bildbearbeitung der Wahl zurecht machen. Naja, das ist dann doch manchmal aufwendiger als man denkt.

Deshalb bin ich von Shutter richtig angetan. Habe es erst heute über diesen Bericht bei OMG! Ubuntu entdeckt.

Nett dabei: Man kann sehr einfach ein Fenster auswählen und dieses abfotografieren. Dabei kann man sogar die Fenstergröße vorgeben! Für Webseiten gibt man einfach die URL an und vieles mehr.

Mindestens genauso schön: Die eingebauten einfachen Bildbearbeitungstools. Schnell mal was verpixeln oder einkreisen oder mit etwas Text beschriften. Kein Problem. Hier ein recht sinnentleertes Beispiel:


Für Originalgröße bitte Bild anklicken.

Urteil: Sehr nützlich. Sehr, sehr nützlich. Aber, liebe Windowsnutzer: Linux only. Tut mir leid.

Krass: Wikipedia live

Freitag, 14. Januar 2011

So geht das ab bei der deutschsprachigen Wikipedia. Im Sekundentakt. Klar, das weiss man. Ist aber schon krass, es so zu sehen:

[via zeit.de]

Der ganze Artikel ist lesenswert!

Mein Beitrag zum 10. Geburtstag der Wikipedia – herzlichen Glückwunsch!

Neue Fonts braucht das Web

Donnerstag, 06. Januar 2011

Immer nur Verdana und Co. wird langweilig aber Alternativen waren bisher rar, wenn man nicht alles furchtbar vergrafiken oder komplizierte und kostenpflichtige Dinge tun wollte. Das ändert sich aber langsam: Es gibt nämlich zum Beispiel das Google Fonts Directory und da sind doch ganz schicke Dinge dabei. Zum Beispiel der Font dieses Blogs. Der heißt Ubuntu und kommt auch von Ubuntu/Canonical. Open Source, darf also verwendet werden. Sehr schön.

Kleiner Nachteil: Man muss den Font in jedem Seiten-Header verlinken und schon ist das mit der reinen und unbefleckten CSS-Gestaltung wieder vorbei. Aber egal. Wie sagte einst Else Kling: “Wenn’s schee macht!”.

Und es macht schee.

LibreOffice ist jetzt dran

Dienstag, 04. Januar 2011

Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis ich OpenOffice.org durch LibreOffice ersetze. Nun gibt es für mein Ubuntu eine ppa und da war der Umzug fällig. Mit der Beschreibung auf OMG Ubuntu kein Problem und OpenOffice.org wird auch gleich runtergeworfen. Es ändert sich zunächst fast nix, aber ich habe das Gefühl, dass dieses Projekt bei der Document Foundation besser aufgehoben ist.

Update 6.1.2011: Da hätte ich aber jetzt auch noch etwas warten können. LibreOffice wird ab der nächsten Ubuntu-Version sowieso integriert.

Weihnachtskrippe

Samstag, 25. Dezember 2010

bisschen verfremdet, zwecks GIMP-Spielerei. Nicht so ganz überzeugend, aber egal.

>> gimp.org

The Gimp & XSane

Sonntag, 28. November 2010

Stelle gerade fest, dass The Gimp & XSane ja ganz hervorragend zusammen arbeiten. Hätte ich ja auch früher merken können. Habe ich aber nicht. Jetzt wird hier aber sehr flüssig gescannt.

Diaspora als Facebook-Alternative

Samstag, 27. November 2010

Man darf ja ruhig skeptisch sein, ob das wohl funktioniert und was ich so auf twitter verfolge ist wenig erfolgversprechend. Diaspora ist sozusagen das “gute” und “brave” Facebook. Die Daten bleiben beim Nutzer und man kann recht genau und einfach einstellen, wer was sieht. Dazu liegt der Kram nicht auf einem Server, sondern dezentral verteilt überall auf der Welt. Man kann sogar seinen eigenen Server aufsetzen, dann bleibt alles “daheim”. Derzeit wird alpha-getestet mit recht wenigen Funktionen, die es mir allerdings schon wieder sympathisch macht. Es gibt halt noch wenig Nutzer und deshalb ist nicht viel los. Das macht aber nix.

Beim Urserver unter joindiaspora.org kann man sich gerade nicht einschreiben, aber auf einem deutschen Server (genannt pod) schon. Der steht zum Bleistift unter dem etwas sperrigen Namen “geraspora.de“. Und da habe ich mich angemeldet. Ihr findet mich unter dem Namen prucker@pod.geraspora.de.

Wichtigster spürbarer Unterschied zu Facebook ist, dass man seine Kontakt in sogenannte Aspekte einteilen kann. Entsprechend kann man dann einstellen, dass dieser oder jener Eintrag nur von privaten Freunden und eben nicht vom Chef oder sonst jemanden gesehen werden können. Das erscheint mir sehr sinnvoll und das gefällt mir.

Problem wird sein: Der eigentliche Unterschied liegt in der Philosophie von Diaspora im Vergleich zu Facebook. Facebook will mit den Daten der Mitglieder Geld verdienen, Diaspora nicht. Nur: Das merkt man ja eigentlich nicht im täglichen rumalbern mit Friends & Family. Wenn es aber von Otto-Normal-Surfer nicht als Unterschied wahrgenommen wird, dann setzt sich Diaspora auch nicht durch. Dazu kommt, dass viele selbst von einer Alpha-Version, die ein paar engagierte Studies zusammengebaut haben, natürlich sofort jedwede Höchstleistung des Social Web verlangen. Noch so ein Problem.

Trotzdem, dieses Mal bin ich von Anfang an dabei und beobachte das ganz genau. Und zwar wohlwollend, aber ideologiefrei. Join Diaspora (oder auch Geraspora).

Ubuntu-Font

Donnerstag, 30. September 2010

Der neue Ubuntu-Font macht sich echt gut. Gefällt mir und ist deshalb auch schon auf den Desktopelementen eingeführt.

Mehr zum Font beim großen Meister.